
© Foto: Hans Grunert
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Eike Hosenfeld und Moritz Denis arbeiten als Filmkomponisten mit einem vielseitigen, genreübergreifenden Ansatz, der unterschiedliche musikalische Traditionen miteinander verbindet. Beide verfügen über einen breiten Hintergrund: von klassischer Instrumentalausbildung und Komposition über Jazz und Punk bis hin zu Hip-Hop, Sampling und elektronischer Musik.
Eike fand über sein Studium an der Filmuniversität Babelsberg zur Filmmusik und verbindet seine Tätigkeit als Komponist eng mit der Arbeit als Toningenieur. Moritz kam über verschiedene musikalische Stationen zur Zusammenarbeit; ursprünglich nicht mit dem Ziel, Musik zum Beruf zu machen, entschied er sich nach der Begegnung mit Eike bewusst für den gemeinsamen künstlerischen Weg.
Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einem offenen Umgang mit Stilmitteln und Klangquellen. Der Einsatz akustischer Instrumente spielt dabei ebenso eine zentrale Rolle wie digitale Produktionsmethoden, Sampling und Sounddesign. Einflüsse aus klassischer Orchestermusik treffen auf Elemente zeitgenössischer elektronischer Musik und populärer Genres. Diese Verbindung ermöglicht eine flexible musikalische Sprache, die sich jeweils an den Anforderungen des Projekts orientiert.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Funktion der Musik im filmischen Kontext. Eike und Moritz verfolgen einen Ansatz, der sich nicht an stilistischer Komplexität misst, sondern daran, wie präzise Musik eine Szene unterstützt. Reduktion und Einfachheit werden dabei ebenso bewusst eingesetzt wie dichte Arrangements. Der kreative Prozess ist von intensivem Ausprobieren, Verwerfen und Neuansetzen geprägt, bis eine Lösung gefunden ist, die sowohl den eigenen künstlerischen Ansprüchen als auch der Vision der Regie entspricht.
Eike Hosenfeld and Moritz Denis are film composers who take a versatile, cross-genre approach, blending different musical traditions. They both have a broad background, ranging from classical instrumental training and composition to jazz, punk, hip-hop, sampling, and electronic music.
Eike discovered film music while studying at the Film University of Babelsberg, combining his work as a composer with that of a sound engineer. Moritz came to the collaboration via various musical paths. Originally not intending to make music his profession, he made a conscious decision to pursue an artistic partnership with Eike after meeting him.
Their working method is characterised by an open approach to stylistic devices and sound sources. Acoustic instruments play just as central a role as digital production methods, sampling and sound design. Influences from classical orchestral music meet elements of contemporary electronic music and popular genres. This combination enables them to create a flexible musical language tailored to the specific requirements of each project.
At the heart of their work lies the role of music in a cinematic context. Eike and Moritz prioritise the precise support of a scene over stylistic complexity. Reduction and simplicity are employed just as deliberately as dense arrangements. Their creative process involves intensive trial and error, discarding ideas, and starting again until they find a solution that meets their artistic standards and the director’s vision.



















