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Gregor Schwellenbach ist eher Dramaturg und weniger Dienstleister. Für ihn ist Musik ein Mittel der Kommunikation – ein Weg, Geschichten zu erzählen und Figuren erfahrbar zu machen. In seinen Filmscores ist er stets nah dran an den Menschen und Charakteren, um die es geht, mit einem feinen Gespür für ihre Wesenszüge und Besonderheiten. Seine Klangwelten entwickelt er „aus den Figuren heraus, als Teil der Erzählung, nicht als Kommentar“.

Gregors Sound bewegt sich im Grenzbereich zwischen Akustik und Elektronik, mit einem ausgeprägten Sinn für Minimalismus. Seine Musik soll nicht überdecken, sondern soll bewusst eingesetzt wirken. Oftmals klingen seine elektronischen Produktionen sehr organisch und seine instrumental aufgenommenen Tracks zeigen eine fast elektronische Ästhetik. Er gilt als Brückenbauer, der Techno-Strukturen mit kammermusikalischen Instrumenten neu interpretiert. Seine reduzierten, strukturell klaren Arbeiten entwickeln eine große Tiefe über Zeit und Wiederholung.

Seine Scores entstehen stets mit klarem Blick auf ihre dramaturgische Funktion. Der Annäherungsprozess an ein Projekt ist für ihn geprägt von sorgfältiger Analyse und intensiver Recherche. Für jede Arbeit entwickelt Gregor eine eigene musikalische Sprache, hinterfragt Gewohntes und sucht bewusst nach neuen Ausdrucksformen. Aus ersten Skizzen und Demos formt sich so schrittweise eine Klangwelt, die nicht nur die Bilder unterstützt, sondern sie um eine eigenständige Dimension erweitert.

 

Gregor Schwellenbach is more of a dramaturge than a service provider. For him, music is a means of communication, a way of telling stories and breathing life into characters. When composing film scores, he stays close to the people and characters involved, paying close attention to their traits and peculiarities. He develops his soundscapes “from the characters, as part of the narrative, not as commentary”.

Gregor’s music sits at the intersection of acoustic and electronic sounds, with a pronounced sense of minimalism. His music is not intended to mask, but to be used deliberately. His electronic productions often sound very organic, while his instrumentally recorded tracks display an almost electronic aesthetic. He is considered a bridge builder who reinterprets techno structures using chamber music instruments. His works, which are reduced and structurally clear, develop great depth over time and repetition.

He always creates his scores with a clear view of their dramaturgical function. He approaches each project with careful analysis and intensive research. For each work, Gregor develops a unique musical language, questioning the familiar and consciously searching for new forms of expression. From initial sketches and demos, a sound world gradually emerges that not only supports the images but also expands them into a dimension of their own.

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