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Located in Traunstein near Munich
Dasom Kim komponiert Musik, in der Emotion und Struktur untrennbar miteinander verbunden sind. Für sie ist Klang ein gestaltbarer Raum, in dem Arrangement, Dramaturgie und Atmosphäre präzise aufeinander abgestimmt sind. Ihre Arbeiten entstehen aus dem Anspruch heraus, innere Zustände in eine klare, nachvollziehbare musikalische Form zu überführen – konsequent gebaut und zugleich unmittelbar erfahrbar.
Dasom, die in Südkorea aufwuchs, inzwischen aber in Deutschland lebt, sagt, sie habe durch ihre multikulturelle Perspektive deutlich gelernt, dass Menschen Musik auf sehr unterschiedliche Weise bräuchten. Manche wünschten sich eine Melodie, die sofort im Kopf bleibt, andere wollten eine überzeichnete Emotionalität. Dasom versteht es, diese sehr unterschiedlichen ästhetischen Wünsche zu übersetzen – von eingängigen Melodien bis zu experimentellen Klangräumen.
Dabei zeichnen sich ihre Kompositionen durch eine klare künstlerische Haltung aus: Kein Sound soll einfach nur auftauchen und wieder verschwinden. Jeder Klang ist absichtlich gewählt, existiert aus einem Grund und erfüllt Aufgaben. „Musik, die nur schön sein will, interessiert mich persönlich weniger“, sagt Dasom. Struktur und Logik in der Musik mit Emotionalität zusammenzuführen, ist ihr Ziel. Gleichzeitig ist es ihr wichtig, die Verbindung ins Heute nicht zu verlieren. Dies gelingt ihr durch einprägsame Melodien und einen hybriden Stil.
Statt Sounds lediglich einzusetzen, erschafft Dasom bewusst musikalische Elemente, die Emotionen, Atmosphären, Raum oder physische Zustände transportieren. Dabei entwickelt sie häufig neue Klangwelten – erfindet z. B. Klänge für Maschinen, die sie so noch nie gehört hat, oder Musik für Welten, die real nicht existieren –, bis hin zu subtilen akustischen Strukturen, die die zentrale Botschaft eines Films tragen.
Damit verwirklicht sie einen Traum, den sie schon in jungen Jahren hatte: Gefühle und Gedanken so direkt wie möglich in Musik zu verwandeln – und durch Film und Klang Welten entstehen zu lassen, die Menschen emotional berühren.
Dasom Kim composes music in which emotion and structure are inextricably linked. To her, sound is a malleable space in which arrangement, dramaturgy, and atmosphere are precisely coordinated. She is driven by the desire to translate inner states into clear, comprehensible musical forms that are consistently constructed yet immediately accessible.
Having grown up in South Korea and now living in Germany, Dasom says that her multicultural perspective has taught her that people need music in very different ways. Some want a melody that gets stuck in their head immediately; others want exaggerated emotionality. She knows how to translate these diverse aesthetic desires, ranging from catchy melodies to experimental soundscapes.
Her compositions are characterised by a clear artistic stance: no sound simply appears and disappears without reason. Every sound is deliberately chosen and exists for a reason. “Music that just wants to be beautiful doesn’t interest me personally,” says Dasom. She aims to combine structure and logic in music with emotionality. At the same time, she believes it is important not to lose the connection to the present day. She achieves this through memorable melodies and a hybrid style.
Rather than simply using sounds, Dasom consciously creates musical elements that convey emotions, atmospheres, spaces, and physical states. She often develops new soundscapes in the process, inventing sounds for machines she has never heard before or music for non-existent worlds, right down to subtle acoustic structures that convey the central message of a film.
This is a dream she has had since childhood: to transform feelings and thoughts into music as directly as possible, and to use film and sound to create emotional experiences.
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