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Derik Listemanns Metier ist die sinfonische Filmmusik. Wo andere Komponisten um jeden Preis aus der Menge hervorstechen wollen, sucht Derik das Beständige, denkt klassisch orchestral. Dazu gehört auch, dass er abseits der Filmmusik immer wieder Konzertmusik komponiert, wie etwa ein Werk für Solo-Trompete, geschrieben für die Fenster des Greifswalder Doms, die zuvor vom dänischen Künstler Ólafur Elíasson entworfenen und eingeweiht worden waren.
Deriks kompositorischer Ansatz, den er als neo-romantisch bezeichnet, sucht keine künstliche Originalität; entscheidend ist für ihn, jene musikalischen Elemente zu finden, die den jeweiligen Film wirklich tragen. Dabei zeigen seine Werke unverkennbar eine Vorliebe für überraschende rhythmische Wendungen, häufige Taktwechsel oder eine mediantisch geprägte Harmonik.Derik versteht Filmmusik weniger als Teil der Unterhaltungsmusik im klassischen Sinne. Vielmehr verlangt sie, findet er, die Fähigkeit, in jedes Genre tief einzutauchen. Dieser Spagat zwischen eigenem Stil und stilistischer Wandlungsfähigkeit macht für ihn genau den Reiz an der Filmmusikkomposition aus.Auch wenn Derik bevorzugt orchestrale Filmmusik mit synthetischen oder popularmusikalischen Elementen verbindet, experimentiert er auf der Suche nach dem richtigen Sound mit allem, was sein Studio hergibt. Das führt nicht selten zu unverwechselbaren Details und zu einem Klang, den nicht viele haben.
Derik Listemann specialises in symphonic film music. While other composers strive to stand out at any cost, Derik prioritises consistency and classical orchestral composition. As well as film music, he frequently composes concert music, including a piece for solo trumpet written for the windows of Greifswald Cathedral, designed by Danish artist Ólafur Elíasson.
Derik describes his compositional approach as neo-Romantic. Rather than seeking artificial originality, he focuses on finding the musical elements that truly bring a film to life. His works reveal an unmistakable preference for surprising rhythmic twists, frequent time signature changes, and mediant-based harmonies.
He views film music as something other than light music in the classical sense. Rather, he believes that composing for film requires the ability to immerse oneself deeply in every genre. For him, the balancing act between his own style and stylistic versatility is precisely what makes film music composition so appealing.
Although Derik prefers to combine orchestral film music with synthetic or popular music elements, he experiments with all the resources available to him in his search for the right sound. This often results in distinctive details and a unique sound.

